Unser Glaube
Wir sind fest davon überzeugt, dass das Leben Sinn und Bedeutung hat. Der Mensch mit seinem Geist und Verstand ist keinesfalls Produkt von Evolution und Zufall, sondern Teil einer geplanten Schöpfung. Im Laufe der Jahrtausende haben Menschen immer wieder erlebt, wie der Schöpfer in ihrem Leben nachhaltig gewirkt hat. In der Bibel sind diese Dinge unter Gottes Anleitung aufgeschrieben worden. Hier werden unsere dringlichsten Fragen beantwortet.
Gottes Antwort besteht nicht aus philosophischen Lehrsätzen, sondern zeigt sich vor allem im Leben und Wirken von Jesus Christus - dem Sohn Gottes. Er kam in diese Welt und opferte sich selbst, um Menschen ein Leben zu schenken, das mit dem Tod nicht endet, ein Leben frei von Schuld und Selbstsucht. Auch wir können heute von Ihm lernen. Daher ist das unvoreingenommene Lesen in der Bibel und die praktische Umsetzung des Verstandenen für uns sehr wichtig.
Weil Jesus Christus lebt, wir zu ihm gehören und er allein das Haupt der Gemeinde ist, tragen wir auch seinen Namen. Wir wollen einfach nur Christen sein, nicht mehr und nicht weniger. Die Benennung nach anderen Persönlichkeiten wird von Gottes Wort scharf kritisiert und hat in der Christenheit stets nur Spaltungen verursacht. In den letzten 2000 Jahren haben sich außerdem weitere Lehren und Zusätze neben der Bibel entwickelt. Daher existieren heute so viele verschiedene Kirchen. In den vergangenen Jahrhunderten kam es jedoch auch immer wieder vor, dass Menschen unabhängig voneinander die Bibel studierten und sich fragten: Warum geben wir nicht einfach alle Sonderlehren auf und besinnen uns auf das Muster der Gemeinde, die sich auf dem felsenfesten Bekenntnis zu Jesus selbst gründet? Wie wäre es, wenn wir uns in Fragen des Glaubens wirklich allein nach der Bibel richten und die ursprüngliche christliche Lehre als Maßstab verwenden - so wie es die ersten Jünger von Jesus taten? Was würde geschehen, wenn wir dasselbe Wort Gottes verkündigen, wie es damals geschah?
Es geht uns nicht um eine Rückkehr in die Vergangenheit. Vielmehr wollen wir so die Einheit all derer verwirklichen, denen Jesus wichtiger ist als alle noch so ehrwürdigen aber doch nur rein menschlichen Traditionen. Jesus selbst hat für Eintracht unter seinen Jüngern gebetet. Dazu gehört auch die Übereinstimmung in den wesentlichen Grundfragen des christlichen Glaubens. Wir wollen für genau den Glauben einstehen welcher "
ein für allemal überliefert ist" und laden Sie ein, mehr darüber zu erfahren.
Unser Angebot
Unter der Rubrik
"Aktuelles" informieren wir über alle unsere Veranstaltungstermine. Sie sind jederzeit herzlich dazu eingeladen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, schicken wir Ihnen gern weiteres Informationsmaterial zu. Gern betrachten wir die Botschaft der Bibel mit jedem, der es wünscht, sei es per Email-Korrespondenz oder auch persönlich vor Ort. Nehmen Sie einfach
Kontakt mit uns auf oder rufen Sie an unter (0371) 820 54 38 (Familie Sullivan).

Für alle, die daran interessiert sind, Englisch zu lernen bzw. vorhandene Sprachkenntnisse aufzufrischen, bieten wir kostenlose Konversation mit Muttersprachlern an. Ganz nach dem Motto:
"Let's Start Talking".
Das Lehrmaterial beruht u.a. auf Texten aus dem Lukasevangelium und der Apostelgeschichte. Wenn Sie Interesse daran haben, so senden Sie eine Mail an
Karen Neel
Häufige Fragen
Legt ihr die Bibel wortwörtlich aus?
Nicht jedes Wort in der Heiligen Schrift soll wortwörtlich verstanden werden. Im Alltag tun wir das ja auch nicht. Ein Schild mit der Aufschrift "STOP" muss wörtlich interpretiert werden. Doch wenn auf der Heckscheibe eines Autos das Wort "Jägermeister" steht, wird niemand annehmen, dass der Fahrer einen Waffenschein besitzt. Beim Lesen in der Bibel versuchen wir stets Fragen an den Text zu stellen: In welchem Zusammenhang steht die Aussage? Was bedeutete sie für die ursprünglichen Zuhörer und Leser? Gibt es Parallelstellen, die eine schwierige Aussage näher erklären? Dadurch gelingt es, den Text zu verstehen und die wörtlichen von den symbolischen Stellen zu unterscheiden. Aber ganz unabhängig davon ist jedes Wort in der Bibel für uns wichtig. Gottes Botschaft zeichnet sich durch historische Zuverlässigkeit aus und sollte daher auch ernst genommen werden.
Seid ihr fundamentalistisch?
Schauen wir das Ende der Bergpredigt an. Hier stellte Jesus seinen Zuhörern zwei Menschen vor: Der eine baute (sinnbildlich) sein Haus auf Felsengrund, der andere auf Sand. Als ein Unwetter kam, blieb nur das erste Haus stehen. Jeder von uns findet sich in diesem Bild wieder, je nachdem wie seine oder ihre Reaktion auf Gottes Botschaft aussieht. Jeder Mensch baut sein Leben auf eine Grundlage bzw. Fundament. Insofern ist jeder Mensch ein "Fundamentalist". Die Frage ist nur, ob man die richtige Grundlage gewählt hat. Wir wollen auf Jesus bauen.
Zu welcher Kirche/Organisation gehört ihr?
Gemeinden Christi sind keine kirchliche Organisation im üblichen Sinne. Es gibt keine weltliche Zentrale oder andere überregionale Körperschaften. Diese lokale Gemeinde verwaltet sich selbstständig und ist allein dem Willen Gottes in der Bibel verpflichtet. Wir pflegen dabei freundschaftliche Beziehungen zu anderen neutestamentlichen Gemeinden, von denen es in Sachsen einige weitere gibt. Die Finanzierung unserer Arbeit erfolgt auch nicht durch Kirchensteuern. Statt dessen führen wir eine wöchentliche Geldsammlung durch. Dabei entscheidet jeder für sich allein, ob und wie viel er geben will.
Zur Mitarbeit sind alle berufen, die eine Gabe von Gott empfangen haben. So verwirklicht sich das Priestertum aller Gläubigen im Gegensatz zur Amtskirche, bei der nur einige wenige als Priester bzw. Geistliche gelten.
Glaubt ihr nur an das Neue Testament?
Natürlich glauben wir, dass auch das Alte Testament Gottes Wort ist. Ohne diese Schriften bliebe vieles im Neuen Testament unverständlich. Zum Beispiel hat das Gesetz Mose klar gezeigt, was Schuld vor Gott bedeutet. Über 300 Prophezeiungen sagen erstaunlich klar das Wirken von Jesus voraus. Viele wichtige Glaubensprinzipien haben hier ihre Wurzeln.
Aber dennoch ist das alte Testament nicht der Bund, unter dem wir heute stehen. Durch den Propheten Jeremia hat Gott einen neuen, besseren Bund angekündigt, der schließlich durch den Tod und die Auferstehung von Jesus in Kraft getreten ist. Der neue Bund übernimmt viele Begriffe aus dem alten Testament wie etwa 'Tempel' oder 'Opfer', aber gibt ihnen eine neue Bedeutung. Alles, was auch für uns heute gilt, finden wir vertieft in den Worten von Jesus und seinen Aposteln wieder. Die mangelnde Unterscheidung dieser beiden Bündnisse ist eine Hauptursache für viele zweifelhafte religiöse Lehrpraktiken, die sich mit der Zeit entwickelt haben. Im Neuen Testament ist der ursprüngliche Glauben und der Original-Bauplan für die Gemeinde von Jesus Christus beschrieben. Dafür wollen wir einstehen.
Wie läuft euer Gottesdienst ab?
Gottesdienst beschränkt sich nicht auf bestimmte religiöse Veranstaltungen. Das ganze Leben soll ein Dienst für Gott sein.. Am ersten Tag der Woche (Sonntag) treffen wir uns außerdem, um miteinander an den Tod unseres Herrn zu denken und seine Auferstehung zu feiern. In der Nacht, als Jesus verraten wurde, hat er mit seinen Jüngern ein letztes Mal zusammen gegessen. Zur Erinnerung daran brechen wir gemeinsam das Brot und trinken von der Frucht des Weinstocks. Dieses Mahl erinnert Christen daran, was Jesus für sie getan hat.
Singen und Beten sind weitere wichtige Bestandteile unserer Zusammenkunft. Wir tun dies, wie Urchristen es mehr als 1000 Jahre lang getan haben, d. h. ohne vorgedruckte Liturgie, Weihrauch oder Musikinstrumente. Jeder, der Gott in Geist und Wahrheit anbetet wird so selbst zu einem lebendigen Instrument in einem Chor des Lobpreises.
In der Predigt werden Themen beleuchtet, die aktuelle Lebens- und Glaubensfragen aufgreifen. Jeder Zuhörer ist aufgefordert, alles anhand der Bibel zu überprüfen und
"das Gute zu behalten". Unsere Tür steht für alle offen. Sie sind eingeladen, eine Versammlung von Christen zu erleben, d. h. von Menschen, die nicht perfekt sind, aber an einen vollkommenen Gott glauben und ihm allein die Ehre geben wollen.
Wie finde ich zu Gott?
Gott hat sich durch die Schöpfung bezeugt und durch sein Wort, die Bibel. Zuletzt wurde er Mensch in Jesus Christus. Er zeigt sich auch im Leben derer, die ihn bereits gefunden haben. Wenn Sie diese Frage im Herzen tragen, wollen wir Sie einladen, die Bibel näher zu studieren. Gerne beantworten wir weitere Fragen. Letztendlich bleibt aber jedem die Entscheidung selbst überlassen. So wie Gott unser JA ernst nimmt und gelingen lässt, nimmt er aber auch unsere Ablehnung ernst. Niemand kann dabei stellvertretend für einen anderen Menschen entscheiden. Jeder wird einmal für sich selbst Rechenschaft ablegen müssen.