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Glaubt ihr an die Gaben des Heiligen Geistes?

Gemäß Apostelgeschichte 2,38 hat jeder wahre Christ bei seiner Bekehrung inkl. Umkehr und Taufe im Wasser den Heiligen Geist selbst als Gabe erhalten. Aus dem Folgevers geht hervor, dass diese Verheißung für nachfolgende Generationen gültig bleibt. Natürlich glauben auch wir an diese Verheißung.

Was für ein wertvolles Geschenk! Gottes Geist schenkt uns die Gewissheit unserer Rettung (Epheser 1,13; 2. Korinther 1,22). ER gibt uns die Kraft, alte Gewohnheiten zu überwinden (Römer 8,13) und hilft uns beim Beten (Römer 8,26). Welche weiteren, konkreten Gnadengaben sich im Leben eines Christen entfalten, ist aber allein die Entscheidung von Gottes Geist, "... der einem jeden persönlich zuteilt wie ER will" (1. Korinther 12,11) - nicht wie wir wollen.

Unsere menschliche Vorstellung und die Vorstellung Gottes darüber, welche Gaben wir heute in unserer konkreten Situation besitzen sollen, können mitunter weit auseinander gehen. Als Gemeinde heute haben wir die Erfahrung gemacht, dass Gott uns genau die Gaben des Geistes austeilt, welche wir Seiner Meinung nach am nötigsten haben.  Dazu zählen u.a. Lehren, Seelsorge, Unterstützung Bedürftiger, Gastfreundschaft, Feindesliebe und vieles mehr.

Dafür sind wir unserem Herrn sehr dankbar! Allerdings sollen diese Gaben weniger dem Einzelnen persönlich dienen, sondern ihn vielmehr befähigen, anderen zu dienen (Römer 12,6-21; 1. Petrus 4,8-11).

Im Neuen Testament sind außerdem übernatürliche Wundergaben bezeugt. Diese Zeichen und Wunder vermögen Menschen zu zeigen, dass Jesus wahres Leben bringt und dass es in seinem Namen Rettung gibt. Auch heute noch können diese Zeichen Menschen überzeugen. Wie geschieht das? In Johannes 20,30-31 lesen wir folgendes:

"Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die in diesem Buche nicht geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und dass ihr durch den Glauben Leben habet in seinem Namen." (Johannes 20,30-31; siehe auch Markus 16,20; Hebräer 2,1-4)

Die durch Jesus und seine Apostel gewirkten übernatürlichen Taten waren so kraftvoll, dass ihr Zeugnis in der Schrift auch heute noch Menschen im Herzen anzusprechen vermag. Die biblische Geschichte zeigt uns, dass Gott zu allen Zeiten ein Ziel im Blick hatte, wenn er seinem Volk übernatürliche Gaben schenkte: Wachstum im Glauben. Er ließ anfangs in der Wüste spezielles Brot vom Himmel regnen, doch nachdem sein Volk wichtige Lektionen gelernt hatte und ins verheißene Land einzog, konnten die Menschen stattdessen vom Ertrag dieses neuen Landes leben (Josua 5,12). Ebenso ließ Gott Jesus und viele der ersten Christen außergewöhnliche Zeichen tun. Langfristig sollen Christen jedoch geistliche Eigenschaften entwickeln, wie etwa: "... Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit" (Galater 5,22).

Es ist ein Lernprozess, sich nach den Gaben auszustrecken, die hier und heute nötig sind. Wir erleben heute nicht, dass Menschen übers Wasser laufen - aber wir treffen viele Menschen, die auf faszinierenden Wegen zu Jesus finden. Wir haben unter uns keine Propheten, die neue Offenbarungen bringen, aber wir haben Sein prophetisches Wort, das in der Bibel aufgeschrieben wurde und bis heute nichts von seiner Schlagkraft eingebüßt hat (2. Petrus 1,19-21). Wir erleben zumeist keine Spontanheilungen körperlicher Gebrechen, und doch erleben wir Gott im Alltag und spüren, wie er uns auch durch schwere Zeiten trägt und Schritt für Schritt Besserung bewirkt (Römer 8,22-25). Wir reden nicht in fremden Sprachen, ohne sie vorher gelernt zu haben - und doch wird bei uns neben Deutsch auch Englisch und Ungarisch gesprochen.