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Bibelstunde (Das Wachstum der Jünger von Jesus)

parallel Kinderbibelstunde

 

Anbetung

mit Lobgesang, Abendmahl, Predigt und Gebet

 

Gemein­sames Mittag­essen

jeden letzten Sonntag im Monat, wenn nicht anders vermerkt

 

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Was unterscheidet die Gemeinde Christi von anderen Kirchen?

Zunächst sei erst einmal festgestellt, dass wir viel mit anderen christlichen Glaubensgemeinschaften gemeinsam haben.

1. Wir sind nicht die Einzigen, die glauben, dass die Bibel Gottes inspiriertes Wort ist. Mancherorts werden Kirchen von Theologen geleitet, welche die Wahrheit des Schöpfungsberichtes leugnen und die berichteten Wunder ablehnen. Aber es gibt in vielen verschiedenen Glaubensgemeinschaften ernsthafte Prediger, die sich gegen Evolutionstheorie und Bibelkritik aussprechen. Gemeinsam mit ihnen bejahen wir, dass alle von Gott eingegebene Schrift nützlich ist zur Lehre und zur Überführung von allem Irrtum (2. Timotheus 3,16).

2. Wir sind nicht die Einzigen, die an Jesus Christus als wahren Mensch und wahren Gott glauben (Johannes 1,1+14; 20,28; Offenbarung 1,17-18). Wir vertreten die unbedingte Wahrheit, dass er als einziger Mittler zwischen Gott und uns Menschen steht. "Und es ist in keinem andern das Heil" (Apostelgeschichte 4,12). Wenn es darum geht, Jesus als den Weg, die Wahrheit und das Leben zu verkündigen, stehen wir nicht allein da. Wir brauchen Jesus nicht weniger als alle Anderen: "Denn es ist kein Unterschied: Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes, so dass sie gerechtfertigt werden ohne Verdienst, durch seine Gnade, mittels der Erlösung, die in Christus Jesus ist." (Römer 3,23-24).

3. Wir glauben, dass Gott durch Jesus einen Neuen Bund mit allen Menschen schließen will. Im Hebräerbrief, Kap. 8 heißt es: "Hätte der erste Bund keine Mängel gehabt, so wäre kein zweiter nötig gewesen. Denn Gott tadelte sein Volk als er sagte: 'Es wird ein Tag kommen, sagt der Herr, an dem ich mit dem Volk von Israel und dem Volk von Juda einen neuen Bund schließen werde. Er wird anders sein als der, den ich damals mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm und aus Ägypten herausführte. Denn diesem Bund sind sie nicht treu geblieben, und ich ließ sie auch gehen, spricht der Herr. Der neue Bund, den ich dann mit dem Volk Israel schließen will, wird so aussehen: Ich werde ihnen meine Gesetze in Herz und Gewissen schreiben. Ich werde ihr Gott und sie werden mein Volk sein. Keiner muss dann noch seinen Mitbürger belehren und niemand zu seinem Bruder sagen: 'Komm und lerne den Herrn kennen!' Denn alle - vom Kleinsten bis zum Größen - werden mich bereits kennen. Und ich werde ihnen ihr Unrecht vergeben und nie mehr an ihre Sünden denken." (NEÜ) Das alte Testament bildet eine wichtige Grundlage für uns, doch wir schauen heute auf Jesus und seinen Willen (Hebräer 1,1-2). Das haben auch viele andere Glaubensgemeinschaften erkannt. So viele versammeln sich am 1. Tag der Woche statt am Sabbat, bringen keine Tieropfer dar, verzichten auf Weihrauch und besondere priesterliche Gewänder. Auch in diesem Lehrpunkt stehen wir nicht allein.

4. Zu dem Neuen Bund gehören nur Menschen, die Jesus in persönlicher Glaubensentscheidung angenommen haben. Sie bejahen ihn als Herrn und Retter, nehmen seinen Tod, sein Begräbnis und seine Auferstehung für sich an. So wie das Grab und die Auferstehung nach dem Kreuz kommt, muss auf die radikale Entscheidung der Bekehrung ohne langes Warten die Taufe folgen. So tritt ein Mensch in das neue Leben mit Jesus Christus dem Auferstandenen ein. Paulus schreibt: "Durch die Taufe sind wir also mit Christus in den Tod hinein begraben worden, damit so, wie Christus durch die herrliche Macht des Vaters von den Toten auferweckt wurde, wir nun ebenfalls in dieser neuen Wirklichkeit leben" (Römer 6,4 NEÜ). Aber wir sind nicht die Einzigen, welche die Glaubenstaufe praktizieren und Menschen im Wasser untertauchen. Ferner unterstreichen wir den biblischen Zweck der Taufe - hier schenkt uns Gott die Vergebung der Sünden und versiegelt uns mit seinem Heiligen Geist (Apostelgeschichte 2,38; 19,2-3; 22,16; Kolosser 2,11-13; 1. Petrus 3,20-21). Auch das bejahen einige andere Glaubensgemeinschaften neben uns.

5. Wir verwalten uns als örtliche Gemeinde selbst und gehören keiner übergeordneten Organisation an (Philipper 1,1-2). Einzig Christus ist das Haupt seiner weltweiten Gemeinde (Kolosser 1,18). In der Bibel werden verschiedene Namen für die örtlichen Gemeinden gegeben - aber immer verweist dieser Name auf Gott und Christus als rechtmäßigen Eigentümer (siehe z. B. Apostelgeschichte 20,28; Römer 16,16). Es gibt neben uns viele andere freie unabhängige Gemeinden, wir sind nicht die Einzigen.

6. Auch die Tatsache, dass wir das Gedächtnismahl des Herrn Jesus in die Mitte unserer sonntäglichen Anbetung stellen, macht uns nicht einzigartig. Vielerorts entdecken Menschen bei ihrem Studium der Schrift, dass dies einfach dazugehören muss (Apostelgeschichte 20,7; 1. Korinther 11,20f)

7. Einige können ein Instrument spielen und machen als Hobby rege davon Gebrauch. In der Versammlung stehen wir vor Gott auf gleicher Stufe und verwenden das eine Instrument, welches Gott allen Menschen von Anfang an gab - unsere Stimmen (Kolosser 3,16; Epheser 5,18-20; Hebräer 13,15). Im Neuen Testament und in den ersten Jahrhunderten der Kirchengeschichte war dies die Art der Musik in der Gemeinde. Bis heute praktizieren neben uns u.a. die griechisch orthodoxe Kirche, Amish-Gemeinschaften und vereinzelte Freikirchen einfachen a-cappella-Gesang, wir sind nicht die Einzigen.

8. Wir streben danach, anders zu leben als die Welt es tut (Jakobus  1,27). Das Leben ist ein Geschenk Gottes und schon von Mutterleib an wertvoll (Psalm 139,13-16). Wir glauben, dass Jesus wiederkommt und die Welt richten wird (Apostelgeschichte 17,31). Wir versuchen mit jedermann in Frieden zu leben und suchende Menschen mit der Liebe Gottes und seiner Gnade vertraut zu machen, solange Gott noch Zeit dazu schenkt. Aber wir sind nicht die Einzigen, die das tun.

Es gibt allerdings einen Unterschied ...

Wir laden jeden dazu ein, ALLE diese Glaubenspunkte gleichzeitig anzunehmen und umzusetzen. Wie ist das gemeint?

Nun es gibt kirchliche Gruppen, wo zwar die Glaubenstaufe praktiziert wird, man der Taufe selbst jedoch keine wichtige Rolle bei der Errettung zumisst. Andere Kirchen betonen die Notwendigkeit der Taufe, vergessen aber darüber die Wichtigkeit des Glaubens. Andere wiederum sind vorbildlich mit charitativen Werken, lassen aber bei der Anbetung wesentliche Elemente vermissen (wie etwa das Mahl des Herrn). Viele weitere Beispiele ließen sich anführen ...

Wir rufen uns und andere dazu auf, Gemeinde und christliches Leben ganz nach dem Vorbild zu gestalten, welches wir in der Bibel finden. So können wir als Christen vor Gott und der Welt glaubhafte Zeugen für die Einheit im Glauben sein, für die Jesus einst gebetet hat (Johannes 17).

Diese Einladung soll nicht missverstanden werden. Wir wollen damit nicht sagen, dass alle wahren Jünger Jesu in Chemnitz und Umgebung zu genau dieser Ortsgemeinde gehören müssen. Die Wahrheit ist nicht unser alleiniger Besitz. Wir sind nicht die Einzigen mit einer Bibel. Wir sind nicht als Einzige in der Lage, das zu lesen, zu glauben und dem von Herzen zu gehorchen, was Gott durch sein Wort lehrt (Römer 6,17). Wie schön ist es, wenn mehr und mehr christliche Gemeinden für sich diesen Weg ebenfalls entdecken. Möge Gott dabei seinen Segen geben!