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Kommt die Gemeinde Christi aus Amerika?

Das Christentum nahm ursprünglich seinen Anfang in Jerusalem, als die ersten Juden sich taufen ließen (siehe Apostelgeschichte, Kapitel 2). Von dort aus ging es zunächst nach Europa, Asien und Afrika. Über viele Jahre war die Gemeinde unter dem Namen des Herrn Jesus bekannt (Römer 16,16), bis sie sich in viele Sekten und Konfessionen zersplitterte.

In 2000 Jahren Kirchengeschichte gab es immer wieder vereinzelte Gruppen auf europäischem Boden, die zum biblischen Christentum zurückfinden wollten. Einige von ihnen waren zwischenzeitlich auch recht verbreitet. Zum Teil ausgelöst durch Verfolgung siedelten viele religiöse Menschen von Europa nach Amerika über, wo im 19. Jahrhundert innerhalb der sogenannten Restaurationsbewegung viele Gemeinden Christi neu entstanden. Diese Bewegung war jedoch kein reines US-Phänomen, denn schon Jahre zuvor gab es Gemeinden Christi in Großbritannien und Irland. Nach dem 2. Weltkrieg waren die Herzen vieler Menschen in Europa bereit für einen geistlichen Neuanfang. So entstanden ab 1945 im Westen Deutschlands durch das Wirken amerikanischer Missionare wieder viele Gemeinden nach neutestamentlichem Vorbild.

Doch auch im Osten tat sich etwas. Ein Beispiel: Schon einige Jahre vor der Wende 1989 versammelten sich in Oelsnitz/Erzgebirge eine Hausgemeinde Christi unter deutscher Leitung. Später wurde auf Initiative dieser Gruppe ein Hauskreis in Chemnitz begonnen, aus dem die Chemnitzer Ortsgemeinde entstanden ist. Später stießen die ersten Missionare aus den USA dazu und führten diese Arbeit weiter. Langfristig war ihr Ziel, dass deutsche Brüder nach und nach die Verantwortung übernehmen sollten. Seit mehreren Jahren liegt nunmehr die Leitung der Chemnitzer Gemeinde in den Händen einheimischer Brüder.

Kurzum: Gemeinde Christi ist keine amerikanische Religionsgemeinschaft noch kommt sie aus den USA. Wir verstehen uns als eine Gruppe, in der Menschen aus allen Nationen ein Zuhause finden dürfen. Am treffendsten hat es einst der Apostel Petrus ausgedrückt:

"Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht,
sondern dass in allem Volk, wer ihn fürchtet und Gerechtigkeit übt,
ihm angenehm ist!"

(Apostelgeschichte 10,34-35)