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Glaubt ihr nur an das Neue Testament?

Wir glauben, dass alle Schrift inspirierte Gotteslehre enthält (2. Timotheus 3,16-17). Als Paulus diese Worte schrieb, muss er jedoch vor allem den ersten Teil der Bibel gemeint haben, denn die Schriften des Neuen Testamentes waren größtenteils noch in Arbeit. Wir sehen das genauso. Es ist der gleiche Gott, der die Menschheit von der Schöpfung bis zum heutigen Tag treu begleitet. Bei einer seiner Verteidigungsreden sagte Paulus folgendes:

"Das bekenne ich dir aber, dass ich nach dem Wege, welchen sie eine Sekte nennen, dem Gott der Väter also diene, dass ich an alles glaube, was im Gesetz und in den Propheten geschrieben steht." (Apostelgeschichte 24,14)

Aber genau wie Paulus damals manche Missverständnisse ausräumen musste, gibt es heute vielerorts unzureichende Vorstellungen über Christentum auf Grundlage des Neuen Bundes. Dabei sehen die meisten bibelgläubigen Menschen ein, dass wir nicht alles befolgen müssen, was im ersten Teil der Bibel geschrieben steht. Niemand glaubt, dass Gott von uns Tieropfer fordert oder wir ein großes Schiff bauen müssen. Jene Anweisung sind Gottesworte, doch nicht jedes Gotteswort gilt direkt für uns heute.

Natürlich wollen wir den Worten aus dem Gesetz Mose und den alttestamentlichen Propheten Glauben schenken. Dabei stellen wir fest, dass diese Worte uns über den ersten Teil der Bibel hinausführen. Sie sind nicht Gottes letztes Wort. Er sprach einst zu Mose:

"Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, aus ihren Brüdern erwecken und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. Und wer auf meine Worte nicht hören will, die er in meinem Namen reden wird, von demselben will ich es fordern!" (5. Mose 18,18-19)

Im zweiten Teil der Bibel wird diese Verheißung wieder aufgegriffen (z. B. in Apostelgeschichte 3,19-26). Mehrere Hundert Ankündigungen im Alten Testament finden in Jesus ihre Erfüllung. Wenn wir im ersten Teil der Bibel lesen, sehen wir, wie das Kommen von Gottes Sohn seine Schatten vorauswarf (Hebräerbrief 10,1).  Ist es daher nicht folgerichtig, wenn wir in letzter Instanz auf die Worte von Jesus hören?

"Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn." (Hebräerbrief 1,1)

Was Gott mit Noah, Abraham und David begann, findet heute seine Fortsetzung mit Jesus. Der Bund durch Mose wurde jedoch vielfach von Menschen gebrochen. Der Prophet Jeremia hat passend dazu einen Neuen Bund angekündigt (Jeremia 31,31-34). Zu diesem Bund gehören Menschen, denen das Wort Gottes bereits ins Herz geschrieben wurde. Niemand wird schon als Christ geboren, sondern "Jeder, der von dem Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir." (Johannes 6,45)

Im Neuen Bund bauen alle Jünger von Jesus gemeinsam an einem geistlichen Tempel (1. Petrusbrief 2,4-5) Hier verwirklicht sich das Priestertum aller Gläubigen. (1. Petrusbrief 2,9) Wir stehen auch nicht länger unter dem Gebot, den Zehnten unseres Einkommens zu geben. Ein jeder gibt, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat. (2. Korinther 9,7) Während in früheren Zeiten eine Trennung zwischen Juden und anderen Völkern existierte, vereint nun Gott alle heilsuchenden Menschen mit seinem Sohn (Epheserbrief 2,13-22).

Kurzum: Durch den Tod am Kreuz und seine siegreiche Auferstehung hat Jesus eine neue Ära eingeleitet. Wir bekennen ihn als unseren König, der zur Rechten Gottes sitzt und herrschen wird, bis alles Böse überwunden ist (Psalm 110; 1. Korintherbrief 15,25-26). Diese Lehre ist in der gesamten Heiligen Schrift bezeugt und vor allem im Neuen Testament überliefert. Daran glauben wir.